FSME-Risikogebiete in Deutschland

2021

Das Risiko, durch einen Zeckenstich mit dem FSME-Virus infiziert zu werden, besteht nur in bestimmten Regionen Deutschlands, den FSME-Risikogebieten. Wesentliche Risikogebiete in Deutschland liegen in Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen sowie im südöstlichen Thüringen und Sachsen.

In folgenden Bundesländern sind vereinzelt FSME-Erkrankungen gemeldet worden: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Berlin. Die zuständigen Gesundheitsämter können über das Risiko Auskunft geben.

Bundesländer, in denen bisher keine FSME-Erkrankungen erworben wurden:
Bremen, Hamburg

Liste der FSME-Gebiete in Deutschland 2021: Hier sind alle Namen der betroffenen Stadt- und Landkreise einzeln aufgeführt.

FSME-Risiko in Europa und außerhalb Europas

Es gibt drei Subtypen des FSME-Virus. In Deutschland kommt der sogenannte zentraleuropäische Subtyp vor. Daneben gibt es auch einen fernöstlichen und einen sibirischen Subtyp, die innerhalb Europas im baltischen Raum und an der finnischen Küste sowie im asiatischen Raum vorkommen. Bei Reisen außerhalb Deutschlands sollte bedacht werden, dass Infektionen mit dem fernöstlichen und dem sibirischen Subtyp schwerwiegendere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen können.

Man kann davon ausgehen, dass die hierzulande übliche Impfung vor allen drei Subtypen des FSME-Erregers schützt.

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FSME-Risikogebiete in der EU

Die meisten Erkrankungen per 100.000 Einwohner gab es 2018 (Stand Dez. 2019) in den folgenden EU-Länder:

Lettland, Slowenien, Tschechische Republik, Estland, Littauen, Finnland, Slowakische Republik, Schweden, Österreich.

Kein FSME-Ri­si­ko besteht auf der Iberischen Halbinsel, im Vereinigten König­reich, Irland, Frankreich, in den Benelux-Ländern, in Rumänien, in Bulgarien, in Italien und in Griechenland.

Mehr Information über FSME in Europa finden Sie auf den Seiten der European Centre for Disease prevention and Control ECDC.

FSME-Endemiegebiete außerhalb Europas

Vor allem aus Sibirien, dem Ural, der Mongolei, den nordöstlichen Teilen Chinas sowie dem Norden Japans werden regelmäßig FSME-Fälle gemeldet.


Erstellt am 1.12.2018    Aktualisiert am 11.03.2021


Quellen:

  1. Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 9/2021
  2. Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG), Stand 2020: Flugmedizin Tropenmedizin Reisemedizin - Hinweise und Empfehlungen zu Reiseimpfungen
  3. ECDC Thick-borne encephalitis Annual Epidermiological Report for 2018

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